Zigong Brace Cemented Carbide Co.,Ltd

Zigong Brace Cemented Carbide Co.,Ltd

Wolframpreise erreichen Rekordniveaus, da Exportbeschränkungen das weltweite Angebot verknappen

2026 03/10

Im Januar 2026 stiegen die weltweiten Wolframpreise auf ein beispielloses Niveau, was auf schrumpfende Lagerbestände, Chinas Exportbeschränkungen und eine robuste Industrienachfrage zurückzuführen war. In einem ohnehin schon angespannten Markt kämpfen viele nachgeschaltete Anwender darum, sich Lieferungen zu sichern, um die Produktion aufrechtzuerhalten.
Ammoniumparawolframat (APT), ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von Wolframmetall, erreichte in China Rekordpreise und wurde laut Markthändlern zwischen 1.125 und 1.150 US-Dollar pro metrischer Tonne (mtu) gehandelt. Auch in Europa stiegen die Preise in Rotterdam auf rund 1.100 US-Dollar pro MTU und markierten damit einen weiteren historischen Höchststand. Marktteilnehmer gehen im Allgemeinen davon aus, dass die Preise kurzfristig weiter steigen werden, da die Angebotsengpässe bestehen bleiben.
Wolfram gilt aufgrund seiner außergewöhnlichen Härte und seines extrem hohen Schmelzpunkts, dem höchsten aller Metalle, als strategisch wichtiges Industriemetall. Am häufigsten wird es in Form von Wolframcarbid verwendet, das häufig in Schneidwerkzeugen und verschleißfesten Komponenten für Maschinen in der Fertigung, im Bergbau und im Baugewerbe eingesetzt wird. Darüber hinaus spielt Wolfram eine bedeutende Rolle in Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsausrüstung, Industriegasturbinen und elektronischen Geräten.
Aufgrund seiner wesentlichen Rolle in der modernen Fertigung können Schwankungen der Wolframpreise weitreichende Auswirkungen auf die industriellen Produktionskosten und Lieferketten haben. Daher wird das Metall oft als Indikator für die Gesundheit der Hightech- und Fertigungsindustrie angesehen.
Marktteilnehmer weisen darauf hin, dass mehrere Faktoren zum jüngsten Preisanstieg beigetragen haben. Auf der Nachfrageseite ist der Verbrauch in mehreren Sektoren gestiegen, darunter Verteidigung, Luft- und Raumfahrt und Industrieturbinenherstellung. Gleichzeitig haben Versorgungsprobleme wie sinkende Erzgehalte und andere Produktionsbeschränkungen die Verfügbarkeit von Rohstoffen eingeschränkt. Dieser Druck wurde durch Änderungen in der chinesischen Exportpolitik noch verstärkt.
China dominiert weltweit sowohl den Abbau als auch die Verarbeitung von Wolfram. Im Februar 2025 führte das Land Exportkontrollen für Wolframprodukte ein, die von Unternehmen verlangen, vor dem Export staatliche Genehmigungen einzuholen. Kürzlich gaben die Behörden eine Liste mit 15 Unternehmen bekannt, die zum Export von Wolfram berechtigt sind. Dieser Schritt könnte die Exportaktivitäten weiter zentralisieren und möglicherweise die Menge des für ausländische Märkte verfügbaren Materials verringern.
Branchenanalysten berichten, dass Chinas Wolframexporte seit Einführung der Exportkontrollen im Jahresvergleich um etwa 40 % zurückgegangen sind. Gleichzeitig hatten Lieferanten außerhalb Chinas Schwierigkeiten, das geringere Exportvolumen zu kompensieren, was zu einem knapperen weltweiten Angebot beitrug.
Daten des US Geological Survey (USGS) deuten darauf hin, dass die Wolframproduktion außerhalb Chinas relativ fragmentiert ist. Zu den Hauptproduzenten zählen Vietnam und Russland, während kleinere Mengen in Ländern wie Ruanda, Bolivien, Österreich und Spanien abgebaut werden. Allerdings erzeugen diese Produzenten insgesamt nur ein paar tausend Tonnen pro Jahr, verglichen mit Chinas Produktion von rund 67.000 Tonnen im Jahr 2024.
Höhere Inlandspreise in China stehen auch im Zusammenhang mit politischen Entscheidungen, die sich auf die Bergbauproduktion auswirken. Das Land reduzierte seine Wolframabbauquote im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 %, was die Rohstoffversorgung einschränkte. Gleichzeitig hat die starke Produktionstätigkeit zu einem Anstieg des Inlandsverbrauchs geführt, wodurch die Verfügbarkeit von Material für den Export weiter eingeschränkt wurde.
Analysten gehen davon aus, dass Chinas langfristige Strategie zur Erweiterung seiner Produktionskapazitäten seine Rolle in den globalen industriellen Lieferketten gestärkt hat. Wenn ausländische Käufer Komponenten nicht von ihren bevorzugten Lieferanten beziehen können, wenden sie sich möglicherweise zunehmend an chinesische Hersteller, was Chinas Position als wichtiger globaler Produktionsstandort stärkt.
Die Marktanspannung hat sich nach der Einführung neuer chinesischer Kontrollen für bestimmte für Japan bestimmte Dual-Use-Materialien weiter verschärft. Da Japan einer der größten Importeure von chinesischem Wolfram ist, haben diese zusätzlichen Beschränkungen den Druck auf den bereits angespannten Weltmarkt weiter erhöht.